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Datum:
02.02.2012
Junge Stahlreporter ausgezeichnet
 
Stahlreporter heißt ein Wettbewerb, den ThyssenKrupp Steel Europe für Schülerzeitungsredakteure durchführt. 18 Nachwuchsjournalisten hatten ihre Reportagen zum Thema Stahl eingereicht. Eine hochkarätig besetzte Jury wählte die drei besten aus. Die Gewinner sind Elena Fellner, Andreas Müllauer und Marie Haase (vorne, von links nach rechts). Die Urkunden übergaben Ulrich Reitz, Chefredakteur der WAZ und Vorsitzender der Stahlreporter-Jury (zweiter von rechts), und Dieter Kroll, Arbeitsdirektor der ThyssenKrupp Steel Europe AG (links). In der Mitte der hinteren Reihe Marcus Hammes, Vorsitzender Junge Presse e.V.
 
„Der Terminator malocht im Pott“ heißt die Reportage, mit der Andreas Müllauer den ersten Preis beim Stahlreporter-Wettbewerb gewonnen hat. Der 19jährige Chefredakteur der Schülerzeitung Frontal am Engelbert-von-Berg Gymnasium in Wipperfürth schreibt am liebsten über Kulturthemen. Seine Stahl-Reportage zeigt, dass er auch in den Ressorts Wirtschaft oder Technik eine gute Figur machen würde. Andreas Müllauer liebäugelt mit einem Beruf im Bereich Medien. Journalismus käme in Frage, aber auch eine Karriere in der Filmwirtschaft. Auf jeden Fall will er nach dem Abitur Politik- und Filmwissenschaften studieren.
 
Elena Fellner ist am 14. Januar 2012 18 Jahre alt geworden, so dass man den Gewinn des zweiten Preises beim Stahlreporter-Wettbewerb durchaus noch zu den Geburtstagsgeschenken zählen kann. „Fünf Tonnen bessere Welt“ ist der Titel der Geschichte, mit der sie ihr journalistisches Talent unter Beweis gestellt hat. Elena Fellner aus Buchenbach im Schwarzwald ist eine von zwei Chefredakteurinnen der Schülerzeitung Kollegblock und in der neunköpfigen Redaktion für Organisation und Koordination zuständig. Ihr Traumberuf ist Pilotin, eine journalistische Karriere käme allerdings als Plan B durchaus in Frage.
 
„Mein eher langweiliger Eindruck von dem Produkt Stahl hat sich sehr verändert“, fasst Marie Haase ihre Eindrücke aus dem Stahlreporter-Wochenende bei ThyssenKrupp Steel Europe zusammen. Das passt zum Titel ihrer Reportage „Eine heißkalte Erfahrung, oder: Wie ich lernte, den Stahl zu lieben“, mit der sie im Wettbewerb den dritten Platz belegte. Marie Haase ist Redaktionsleiterin der bereits 1989 gegründeten Schülerzeitung Der Spargel am Erich Kästner Gymnasium in Laatzen. Sie geht ihre künftige journalistische Karriere entschlossen an: Derzeit bewirbt sie sich bei verschiedenen Zeitungen um Praktika für die Zeit nach dem Abitur, im Herbst möchte sie ein kulturwissenschaftliches oder juristisches Studium mit Nebenfach Journalismus beginnen.
 
„Es gibt Schlimmeres, als die Karriere mit einem Preis zu beginnen“, gab WAZ-Chefredakteur Ulrich Reitz den Stahlreporter-Gewinnern mit auf den Weg. Den Wettbewerb veranstaltet ThyssenKrupp Steel-Europe gemeinsam mit dem Verband Junge Presse e.V. Das Unternehmen will damit journalistischen Nachwuchs fördern und zugleich das Interesse junger Menschen für den Werkstoff Stahl wecken. Der Wettbewerb umfasst eine Besichtigung des integrierten Hüttenwerks von ThyssenKrupp Steel Europe und eine anschließende Schreibwerkstatt unter Leitung des Wirtschaftsjournalisten Hans-Willy Bein. Die Gewinner erhalten Geldpreise, mit denen sie die Ausstattung ihrer Schülerzeitungsredaktionen verbessern.