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Datum:
28.06.2011
Neue Wege gehen
Diversity: Integration von Menschen mit Handicap 
Die ThyssenKrupp MillServices & Systems GmbH, stahlwerksnaher Dienstleister, geht im Umgang mit Menschen mit Behinderungen neue Wege. Die Gesellschaft mit ihrem Hauptsitz in Duisburg schafft immer wieder Arbeitsplätze für „Menschen mit Handicap“ und nutzt so konstruktiv die soziale Vielfalt der Gesellschaft.
Diversity: Integration von Menschen mit Handicap 
Insgesamt beträgt der Anteil von Beschäftigten mit Schwerbehinderung bei ThysenKrupp Mill Services & Systems sieben Prozent. Damit wird die gesetzliche Vorgabe von fünf Prozent deutlich übertroffen. Bereits seit 2006 stellte ThyssenKrupp MillServices & Systems vermehrt schwerbehinderte Menschen ein. Die NRW-weite Beschäftigungsquote behinderter Menschen in der Privatwirtschaft liegt bei durchschnittlich 4,6 Prozent. Der Ansatz von ThyssenKrupp MillServices & Systems bietet sich also an „Schule zu machen“, weil für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation entsteht.

Von links: Hans Tamse (Schwerbehindertenvertreter bei ThyssenKrupp MillServices & Systems), Ilka Demirez (Schwerbehinderter Mitarbeiter bei ThyssenKrupp MillServices & Systems), Marcus Bistram (Personalvorstand der Business Area Materials Services), Thomas Schlenz (Vorsitzender des Konzernbetriebsrates)
Diversity: Integration von Menschen mit Handicap 
Bei der Gestaltung der Arbeitsplätze und der Auswahl der Mitarbeiter kann das Unternehmen auf die Unterstützung des Integrationsamtes des Landschaftsverbandes Rheinland, der Agentur für Arbeit und der Haus Freudenberg GmbH bauen. Ein gutes Beispiel für die problemlose Integration von Schwerbehinderten ist der hör- und sprachbehinderte Ilka Demirez, der nach vielen Jahren ohne Job am Waschplatz von ThyssenKrupp MillServices & Systems einen neuen Arbeitsplatz gefunden hat. Er hat sich schnell eingearbeitet und auch die anfänglichen Bedenken der Kollegen bezüglich der Kommunikation haben sich als grundlos herauskristallisiert.
Diversity: Integration von Menschen mit Handicap 
Eingesetzt werden die „Menschen mit Handicap“ bei einer Reihe von Dienstleistungen, die tagtäglich in einem Stahlwerk anfallen. Dazu gehören die Straßenreinigung, die Versorgung der Mitarbeiter, die Reinigung der hochwertigen Geräte und Maschinen, die der Industriedienstleister für seinen Service benötigt. Außerdem produzieren sie Holzpaletten und Kantenschutzringen, die für den Transport von sogenannten Coils benötigt werden. Präzision, Zuverlässigkeit und handwerklich saubere Arbeit sind hier das A und O.
Diversity: Integration von Menschen mit Handicap 
Die Integration von Menschen mit Handicap bei ThyssenKrupp Mill Services & Systems ist untrennbar mit Hans Tamse verbunden, der Schwerbehindertenvertreter des Unternehmens. Er wurde im vergangenen Jahr für sein Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Für den besonderen Einsatz bei der Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen erhielt das Unternehmen das „Prädikat behindertenfreundlich" des Landschaftsverbandes Rheinland.