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Datum:
22.02.2012
Fassadenlösungen von ThyssenKrupp
 
Die steigenden gestalterischen Anforderungen von Architekten verlangen ebenso nach neuen Produkten wie der wachsende Kostendruck bei den Verarbeitern. Gefragt sind innovative und wirtschaftliche Lösungen, die den baurechtlichen Vorschriften genügen, der Witterung dauerhaft trotzen, optischen Kriterien standhalten und sich leicht und schnell verarbeiten lassen. ThyssenKrupp bietet dafür sowohl Lösungen aus Stahl als auch aus Kunststoffen. Die einzigartige Fasertechnologie von TRESPA® beispielsweise ermöglicht dabei den Einsatz von bis zu 70 Prozent Restholzfasern und stellt so die Wiederverwertbarkeit sicher. Hierbei verbinden sich Holzfasern und thermohärtende Harze zu Platten mit integrierter, porenfreier und dekorativer Oberfläche. Die dabei mögliche Vielfalt von Dekoren und Farben für die unterschiedlichsten Ansprüche in zahlreichen Dicken und Formaten machte sich u.a. die Stadt Bad Neustadt a.d. Saale bei der Renovierung ihrer Realschule 2009 zu Nutze – mit Unterstützung von ThyssenKrupp Plastics.
 
Die Konstruktion dieses zweigeschossigen Kindergartens in Greifswald ist eine konventionelle Bauweise mit einer Betonsohle als Flächengründung, massivem Außenmauerwerk, mit vorgehängter hinterlüfteter Fassade, Betondecken und massiven Innenwänden. Das äußere Erscheinungsbild des Kindergartens wird durch ein Netz aus Plattenfugen gegliedert, das aus den horizontalen und vertikalen Achsen der Fassadenöffnungen definiert wird. Die Fassade ist mehrfarbig gestaltet, wobei das Bild auf den ersten Blick keinem bestimmten System zu folgen scheint. Die bauliche gebogene Form stellte eine besondere Herausforderung für Material und Verarbeiter dar – nach langer Beratungszeit entschied sich der Architekt für eine Fassade mit MAX Exterior NT Platten. Mit Hilfe von ThyssenKrupp Plastics entstand so eine äußerst hochwertige Fassade aus duromeren Hochdrucklaminatplatten mit einer speziellen Aluminium-Unterkonstruktion und Fassadennieten mit lackiertem Kopf.
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Im Nordwesten Rostocks ist der Warnow Park schon aus der Ferne zu erkennen. Die neue Fassade des Erlebnis- und Versorgungscenters in rot-braun ist farblich auf das umliegende Stadtbild abgestimmt und passt sich harmonisch in die Umgebung ein. Bei der Außenfassade entschied man sich auch aus energetischen Gründen für eine vorgehängte, hinterlüftete Fassade aus ALUCOBOND-Verbundplatten. ALUCOBOND gilt als äußerst witterungsbeständig, leicht zu reinigen und äußerst lebensbeständig. Die teilweise asymmetrisch angeordneten Fassadenöffnungen für Fenster, Türen, Lüftung und Klimatisierung erforderten eine präzise Planung des Fugenbildes durch den lokalen Verarbeiter S+T Fassaden und eine höchst individuelle Anarbeitung der Einzelplatten durch ThyssenKrupp Plastics. Trotz der großen Flächen des imposanten Baukörpers gab es bei den 3.400 m² ALUCOBOND kaum Serienzuschnitte, sondern individuell bemaßte Einzelplatten, deren endgültige Position im Montageplan eindeutig gekennzeichnet war.
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Die Bauarbeiten an dem neuen, europaweit modernsten Flughafen Berlin Brandenburg International laufen noch. Das anliegende Hotel Berlin Airport zieht jetzt schon die Blicke von nah und fern an. Das Geheimnis: seine Fassadengestaltung aus Stahl. Während des Entwurfsprozesses entschieden sich die Planer von PETERSENARCHITEKTEN aus dem Berliner Büro für das innovative Fassadensystem Hoesch Planeel Siding in der exklusiven Farbkollektion „matt-de-luxe“ von ThyssenKrupp Steel Europe. Für das Flughafenhotel wurden zwölf mattierte Farbtöne miteinander kombiniert und horizontal um das 5-geschossige Gebäude umfahrend verlegt. Effekt: ein neuartiges Erscheinungsbild, das Reflektionen aus der Umgebung eliminiert. Die insgesamt 4.000 Quadratmeter Stahlplaneele konnten dank der patentierten Unterkonstruktion schnell und relativ unproblematisch aufgebaut werden.
 
Das neue Fassadensystem Hoesch Planeel Siding von ThyssenKrupp Steel Europe eignet sich sowohl für Neubauten als auch für Sanierungen. Das zeigt das Beispiel Respecta: Der Spezialanlagenbauer aus Wülfrath kaufte ein rund 40 Jahre altes Gebäude und ließ die Fassade der neuen Verwaltung mit 700 Quadratmeter Stahlprofile optisch und energetisch sanieren. Mit Erfolg: Durch die patentierte Unterkonstruktion konnten die sehr starken Bautoleranzen ausgeglichen werden. Mit der „matt-de-luxe“ Beschichtung in zwei Grautönen – Anlehnung an eine Farbe aus dem Firmenlogo – erhielt das Gebäude ein hochwertiges und individuelles Erscheinungsbild. Eine integrierte Wärmedämmung trägt jetzt zur Reduzierung der Heizkosten bei.
 
Energetisch und optisch auf dem neuesten Stand – so sollte ebenfalls die Fassade der Zentrale der Glasprofi24 GmbH sein. Denn das 25 Jahre alte Industriegebäude des Mittelständlers in der Gemeinde Schloß Holte Stukenbrock, das eine Produktionshalle und Verwaltungsräume einschließt, war komplett ohne Wärmeschutz bei dicken Kalksteinwänden. Für die Wände und das Dach wählte das ostwestfälische Unternehmen Hoesch Planeel Siding in der Ausführung „Kamelio JS”. Die Dekofassade in Nadelstreifenoptik entwickelte der Kunstprofessor Joan Sofron eigens für ThyssenKrupp Steel Europe, und für Glasprofi24 schlug er die Farbkombination Anthrazit und Schwarz vor – die Farben des Corporate Designs. Eine zusätzliche Wärmedämmung von 20 Zentimetern reduziert die Heizkosten um die Hälfte.